Matthias Wunsch

PD Dr. phil., Dipl.-Inform.
Vertretung der Professur für Theoretische Philosophie

Raum 202, Parkstraße 6
Telefon: 0381 498-2801 (Sekretariat)
E-Mail: matthias.wunsch(at)uni-rostock.de
Sprechzeit: Do 15-16 Uhr (nach Anmeldung)

Arbeitsschwerpunkte
Philosophie des Geistes und der Person
Wissenschaftsphilosophie und Erkenntnistheorie
Philosophische Anthropologie


Aktuelles

  • Ortswechsel des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Forschungsprojekts „Personale Lebensform und objektiver Geist“ an die Universität Rostock (Projektleitung: PD Dr. Matthias Wunsch, Projektmitarbeiterin: Franziska Neufeld, M.A.)
Zur Person
  • 11/2018: Wiederaufnahme der Leitung des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsprojekts "Personale Lebensform und objektiver Geist. Grundlagen einer anthropologischen Philosophie des Geistes", Universität Rostock
     
  • Seit 10/2018:  Vertretung der Professur für Theoretische Philosophie an der Universität Rostock
     
  • 2018:  Forschungsstipendium in Neuseeland (Erasmus+ Mobilität) für die University of Otago (Dunedin, 27.02. – 20.03.2018) und die University of Canterbury (Christchurch, 21.03. – 10.04.2018)
     
  • 2016-2018:  Gastprofessor für Philosophie am Humboldt-Studienzentrum für Philosophie und Geisteswissenschaften der Universität Ulm
     
  • 2016:  Einmonatiges Fellowship am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin (ZfL)
     
  • 2015-2016:  Leitung und Durchführung des von der DFG geförderten Forschungsprojekts „Personale Lebensform und objektiver Geist. Grundlagen einer anthropologischen Philosophie des Geistes“ an der Universität Kassel (Sachbeihilfe, Eigene Stelle)
     
  • 2014:  Wissenschaftlicher Mitarbeiter in dem vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst geförderten interdisziplinären LOEWE-Forschungsschwerpunkt „Tier – Mensch – Gesellschaft“ an der Universität Kassel
     
  • Seit 2013:  Privatdozent und Lehrbeauftragter für Philosophie an der Bergischen Universität Wuppertal
     
  • 2013:  Habilitation und Lehrbefugnis (venia legendi) für das Gesamtfach Philosophie, Bergische Universität Wuppertal, Titel der Habilitationsschrift: „Fragen nach dem Menschen. Philosophische Anthropologie, Daseinsontologie und Kulturphilosophie“
     
  • 2005-2013:  Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Philosophischen Seminar der Bergischen Universität Wuppertal
     
  • 1999-2005:  Promotion in Philosophie (Dr. phil.) an der Technischen Universität Berlin, Promotionsprüfung (Note: summa cum laude), Titel der Dissertation: „Einbildungskraft und Erfahrung bei Kant“, gefördert durch ein Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes
     
  • 2002-2003:  Erziehungsjahr
     
  • 1999 & 2000/1:  Lehrbeauftragter für Philosophie an der Technischen Universität Berlin
     
  • 1996-1997:  Studium der Philosophie an der Université de Rennes 1 (Frankreich), gefördert durch ein Erasmus-Stipendium
     
  • 1992-1996:  Studentische Hilfskraft mit Lehraufgaben (Tutor) am Fachbereich Informatik der Technischen Universität Berlin
     
  • 1991-1998:  Studium der Philosophie an der Technischen Universität Berlin, Magisterprüfung Philosophie, Titel der Magisterarbeit: „Der systematische Ort der Einbildungskraft in Kants ‚Kritik der reinen Vernunft‘“
     
  • 1988-1996:  Studium der Informatik an der Technischen Universität Berlin, Diplom-Hauptprüfung Informatik, Titel der Diplomarbeit: „Die Rolle des Konstruktionsbegriffs im Verhältnis von formalen Spezifikationskalkülen und intuitionistischer Mathematik“
     
Liste der Publikationen

Online-Fassungen vieler Publikationen von Matthias Wunsch finden Sie hier:

https://uni-kassel.academia.edu/MatthiasWunsch

 

A. Monographien

B. Herausgeberschaften

C. Editionen

D. Zeitschriftenaufsätze und Buchbeiträge

E. Rezensionen

 

A. Monographien

  • Einbildungskraft und Erfahrung bei Kant (= Kantstudien-Ergänzungshefte 155). Berlin – New York: de Gruyter 2007.
     
  • Fragen nach dem Menschen. Philosophische Anthropologie, Daseinsontologie und Kulturphilosophie (= Philosophische Abhandlungen 109). Frankfurt am Main: Klostermann 2014.

 

B. Herausgeberschaften

  • Von Hegel zur philosophischen Anthropologie. Gedenkband für Christa Hackenesch (= Kultur – System – Geschichte. Klassische deutsche Philosophie in systematischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive, Band 4). Würzburg: Königshausen & Neumann 2012.
     
  • Von der Systemphilosophie zur systematischen Philosophie – Nicolai Hartmann (zusammen mit Gerald Hartung und Claudius Strube). Berlin – Boston: de Gruyter 2012.
     
  • Person: Anthropologische, phänomenologische und analytische Perspektiven (zusammen mit Inga Römer) (= Reihe ethica, hrsg. v. Dieter Sturma u. Michael Quante, Band 26). Münster: Mentis 2013.
     
  • Kulturanthropologie als Philosophie des Schöpferischen. Michael Landmann im Kontext (zusammen mit Jörn Bohr). Nordhausen: Bautz 2015.
     
  • Den Fährten folgen. Methoden interdisziplinärer Tierforschung (als Mitglied des Forschungsschwerpunkts „Tier – Mensch – Gesellschaft“). Bielefeld: transcript 2016.
     
  • Philosophie der Tierforschung. Band 1: Methoden und Programme (zusammen mit Kristian Köchy und Martin Böhnert). Freiburg – München: Alber 2016.
     
  • Philosophie der Tierforschung. Band 2: Maximen und Konsequenzen (zusammen mit Kristian Köchy und Martin Böhnert). Freiburg – München: Alber 2016.
     
  • Philosophie der Tierforschung. Band 3: Milieus und Akteure (zusammen mit Kristian Köchy und Martin Böhnert). Freiburg – München: Alber 2018.

 

C. Editionen

  • Nicolai Hartmann. Studien zur Neuen Ontologie und Anthropologie (zusammen mit Gerald Hartung). Reihe: De Gruyter Texte. Berlin – Boston: de Gruyter 2014.

 

D. Zeitschriftenaufsätze und Buchbeiträge (Auswahl)

  • „Einbildungskraft als Kraft bei Wolff, Baumgarten und Kant“, in: Alexandra Lewendoski (Hg.), Der Philosoph Hans Poser. Eine Festschrift zu seinem 70. Geburtstag. Berlin 2007, 120-130.
     
  • „John McDowells Konzeption der zweiten Natur. Ein Weg in die philosophische Anthropologie?“ In: Marcus Andreas Born (Hg.), Existenz und Wissenschaft. Festschrift für Claudius Strube. Würzburg 2008, 297-314.
     
  • „Mensch und Natur in McDowells Mind and World“, in: Lebenswelt und Wissenschaft. XXI. Deutscher Kongress für Philosophie (Universität Duisburg-Essen, 15.-19.09.2008) – Sektionsbeiträge (ISBN 978-3-00-025531-1). Online im Internet: URL: www.dgphil2008.de/fileadmin/download/Sektionsbeitraege/03-2_Wunsch.pdf
     
  • „Philosophische Anthropologie und die Frage nach ihrem Identitätskern“, in: Sozialwissenschaftliche Literatur Rundschau 61, 2010, 25-34.
     
  • „Heidegger – ein Vertreter der Philosophischen Anthropologie? Über seine Vorlesung ‚Die Grundbegriffe der Metaphysik‘“, in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie 58(4), 2010, 543-560.
     
  • „Limitation als Erkenntnisfunktion der Einbildungskraft. Eine Strukturverwandtschaft zwischen reiner Vernunfterkenntnis und reiner sinnlicher Erkenntnis bei Kant“ (zusammen mit Gerhard Schwarz), in: Archiv für Begriffsgeschichte 52, 2010, 93-112.
     
  • „Phänomenologie des Symbolischen? Die Hegelrezeption Ernst Cassirers“, in: Thomas Wyrwich (Hg.), Hegel in der neueren Philosophie (= Hegel-Studien, Beiheft 55). Hamburg 2011, 113-140.
     
  • „The Activity of Sensibility in Kant’s Anthropology. A Developmental History of the Concept of the Formative Faculty“, in: Kant Yearbook 3, 2011, 67-90 (https://doi.org/10.1515/9783110236545.67).
     
  • „Zur Standardkritik an Max Schelers Anthropologie und ihren Grenzen. Ein Plädoyer für Nicolai Hartmanns Kategorienlehre“. XXII. Deutscher Kongress für Philosophie, 11.-15.09.2011, München 2011. Online im Internet: URL: epub.ub.uni-muenchen.de/12502/
     
  • „Das Lebendige bei Heidegger. Probleme seiner privativen Bestimmung“, in: Stephan Schaede/ Gerald Hartung/ Tom Kleffmann (Hgg.), Das Leben, Bd. 2. Historisch-systematische Studien zur Geschichte eines Begriffs. Tübingen 2012, 387-405.
     
  • „Nicolai Hartmann und die Aufgabe systematischer Philosophie“ (zusammen mit Gerald Hartung und Claudius Strube), in: Gerald Hartung/ Matthias Wunsch/ Claudius Strube (Hgg.), Von der Systemphilosophie zur systematischen Philosophie – Nicolai Hartmann. Berlin – Boston 2012, 1-20.
     
  • „Kategoriale Gesetze. Zur systematischen Bedeutung Nicolai Hartmanns für die moderne philosophische Anthropologie und die gegenwärtige Philosophie der Person“, in: Gerald Hartung/ Matthias Wunsch/ Claudius Strube (Hgg.), Von der Systemphilosophie zur systematischen Philosophie – Nicolai Hartmann. Berlin – New York 2012, 153-170.
     
  • „Einleitung“, in: Matthias Wunsch (Hg.), Von Hegel zur Philosophischen Anthropologie. Gedenkband für Christa Hackenesch. Würzburg 2012, 11-20.
     
  • „Cassirer und Heidegger in Davos und danach“, in: Matthias Wunsch (Hg.), Von Hegel zur Philosophischen Anthropologie. Gedenkband für Christa Hackenesch. Würzburg 2012, 123-132.
     
  • „Eigenständigkeit und intellektuelle Redlichkeit bei Ernst Tugendhat“, in: Frank Brosow/ T. Raja Rosenhagen (Hgg.), Moderne Theorien praktischer Normativität. Zur Wirklichkeit und Wirkungsweise des praktischen Sollens. Münster 2013, 346-370.
     
  • „‚Welt‘ in Heideggers metaphysischer Periode“, in: Rostocker Phänomeno­logische Manuskripte 19, hrsg. v. Michael Großheim. Rostock 2013, 3-28.
     
  • „Zum ‚Schematismus‘ der reinen Verstandesbegriffe in Kants Inauguraldissertation von 1770“, in: Stefano Bacin/ Alfredo Ferrarin/ Claudio La Rocca/ Margit Ruffing (Hgg.), Kant und die Philosophie in weltbürgerlicher Absicht (= Akten des XI. Internationalen Kant-Kongresses). Berlin – Boston 2013, Bd. 2, 505-516.
     
  • „Personalität und Multiperspektivität“ (zusammen mit Inga Römer), in: Inga Römer/ Matthias Wunsch (Hgg.), Person: Anthropologische, phänomenologische und analytische Perspektiven. Münster 2013, 9-24.
     
  • „Stufenontologien der menschlichen Person“, in: Inga Römer/ Matthias Wunsch (Hgg.), Person: Anthropologische, phänomenologische und analytische Perspektiven. Münster 2013, 237-256.
     
  • „Anthropologische Wenden. Das Person-Körper-Problem“, in: Anita Horn et al. (Hgg.), Die Anthropologische Wende – Le tournant anthropologique (= Studia philosophica 72/ 2013). Basel 2014, 327-342.
     
  • „Grundzüge und Aktualität von Nicolai Hartmanns Neuer Ontologie und Anthropologie“ (zusammen mit Gerald Hartung), in: Gerald Hartung/ Matthias Wunsch (Hgg.), Nicolai Hartmann. Studien zur Neuen Ontologie und Anthropologie. Berlin – Boston 2014, 1-14.
     
  • „Diesseits von Idealismus und Realismus. Einleitung“ (zusammen mit Gerald Hartung), in: Hartung/ Wunsch (Hgg.), Nicolai Hartmann. Studien zur Neuen Ontologie und Anthropologie. Berlin – Boston 2014, 15-18.
     
  • „Wie ist kritische Ontologie überhaupt möglich? Einleitung“ (zusammen mit Gerald Hartung), in: Hartung/ Wunsch (Hgg.), Nicolai Hartmann. Studien zur Neuen Ontologie und Anthropologie. Berlin – Boston 2014, 67-70.
     
  • „Kategoriale Gesetze. Einleitung“ (zusammen mit Gerald Hartung), in: Hartung/ Wunsch (Hgg.), Nicolai Hartmann. Studien zur Neuen Ontologie und Anthropologie. Berlin – Boston 2014, 117-122.
     
  • „Zum Problem der Realitätsgegebenheit. Einleitung“ (zusammen mit Gerald Hartung), in: Hartung/ Wunsch (Hgg.), Nicolai Hartmann. Studien zur Neuen Ontologie und Anthropologie. Berlin – Boston 2014, 177-180.
     
  • „Neue Ontologie in Deutschland. Einleitung“ (zusammen mit Gerald Hartung), in: Hartung/ Wunsch (Hgg.), Nicolai Hartmann. Studien zur Neuen Ontologie und Anthropologie. Berlin – Boston 2014, 265-269.
     
  • „Neue Anthropologie in Deutschland. Einleitung“ (zusammen mit Gerald Hartung), in: Hartung/ Wunsch (Hgg.), Nicolai Hartmann. Studien zur Neuen Ontologie und Anthropologie. Berlin – Boston 2014, 311-314.
     
  • „Naturphilosophie und Anthropologie. Einleitung“ (zusammen mit Gerald Hartung), in: Hartung/ Wunsch (Hgg.), Nicolai Hartmann. Studien zur Neuen Ontologie und Anthropologie. Berlin – Boston 2014, 333-336.
     
  • „Ziele und Wege der Kategorialanalyse. Einleitung“ (zusammen mit Gerald Hartung), in: Hartung/ Wunsch (Hgg.), Nicolai Hartmann. Studien zur Neuen Ontologie und Anthropologie. Berlin – Boston 2014, 369-373.
     
  • „Zur argumentativen Rekonstruktion der Theorie der Einbildungskraft in Kants ‚Kritik der reinen Vernunft‘“, in: Mario Egger (Hg.), Philosophie nach Kant. Neue Wege zum Verständnis von Kants Transzendental- und Moralphilosophie. Berlin – Boston 2014, 127-140.
     
  • „Einleitung“ (zusammen mit Jörn Bohr), in: Jörn Bohr/ Matthias Wunsch (Hgg.), Kulturanthropologie als Philosophie des Schöpferischen. Michael Landmann im Kontext. Nordhausen 2015, 7-16.
     
  • „Zur philosophischen Aktualität des ‚objektiven Geistes‘. Michael Landmann, Michael Tomasello und John Searle“, in: Jörn Bohr/ Matthias Wunsch (Hgg.), Kulturanthropologie als Philosophie des Schöpferischen. Michael Landmann im Kontext. Nordhausen 2015, 57-75.
     
  • „Lebensphilosophie und Irrationalismus. Dilthey – Bergson – Plessner“, in: Christoph Asmuth/ Simon Gabriel Neuffer (Hgg.), Irrationalität. Würzburg 2015, 201-218.
     
  • „Anthropologie des geistigen Seins und Ontologie des Menschen bei Helmuth Plessner und Nicolai Hartmann“, in: Kristian Köchy/ Francesca Michelini (Hgg.), Zwischen den Kulturen. Plessners „Stufen des Organischen“ im zeithistorischen Kontext. Freiburg – München 2015, 243-271.
     
  • „Putnams anticartesianischer Schritt in die Paradoxie. Warum Gehirne im Tank mit ‚Ich bin kein Gehirn im Tank‘ etwas Wahres sagen“, in: Christoph Asmuth/ Wibke Ehrmann (Hgg.), Zirkel – Widerspruch – Paradoxon. Das Denken des Selbst in der klassischen deutschen Philosophie und in der Gegenwart. Würzburg 2015, 135-145.
     
  • „Was macht menschliches Denken einzigartig? – Zum Forschungsprogramm Michael Tomasellos“, in: Interdisziplinäre Anthropologie. Jahrbuch 3/2015: Religion und Ritual, 259-288 (doi 10.1007/978-3-658-10978-3_22).
     
  • „Kulturspuren von Insekten“ (zusammen mit Silke Förschler und Yvonne Sophie Thöne), in: Forschungsschwerpunkt „Tier – Mensch – Gesellschaft“ (Hg.), Den Fährten folgen. Methoden interdisziplinärer Tierforschung. Bielefeld 2016, 29-31.
     
  • „Zu methodischen Aspekten der Philosophie der Tierforschung anhand von Jean-Henri Fabre und Henri Bergson“ (zusammen mit Kristian Köchy), in: Forschungsschwerpunkt „Tier – Mensch – Gesellschaft“ (Hg.), Den Fährten folgen. Methoden interdisziplinärer Tierforschung. Bielefeld 2016, 73-87.
     
  • „Einleitung: Philosophie der Tierforschung. Die methodologische Signatur von Forschungsprogrammen“ (zusammen mit Kristian Köchy und Martin Böhnert), in: Martin Böhnert/ Kristian Köchy/ Matthias Wunsch (Hgg.), Philosophie der Tierforschung. Band 1: Methoden und Programme. Freiburg – München 2016, 9-19.
     
  • „Tierforschung im Horizont der Gestalttheorie. Wolfgang Köhlers Experimente zum Verhalten von Schimpansen“ (zusammen mit Gerald Hartung), in: Martin Böhnert/ Kristian Köchy/ Matthias Wunsch (Hgg.), Philosophie der Tierforschung. Band 1: Methoden und Programme. Freiburg – München 2016, 241-276.
     
  • „Instinktverhalten bei Tieren. Die Debatte zwischen Konrad Lorenz und Daniel Lehrman“, in: Martin Böhnert/ Kristian Köchy/ Matthias Wunsch (Hgg.), Philosophie der Tierforschung. Band 1: Methoden und Programme. Freiburg – München 2016, 277-339.
     
  • „Einleitung: Philosophie der Tierforschung. Kulturelle und ethische Dimensionen methodischer Tier-Mensch-Interaktionen“ (zusammen mit Kristian Köchy und Martin Böhnert), in: Kristian Köchy/ Matthias Wunsch/ Martin Böhnert (Hgg.), Philosophie der Tierforschung. Band 2: Maximen und Konsequenzen. Freiburg – München 2016, 9-23.
     
  • „Wahrnehmung, Realisierung und Objektivität“, in: Interdisziplinäre Anthropologie. Jahrbuch 4/2016: Wahrnehmung, 117-123.
     
  • „Der Tier-Mensch-Unterschied bei Michael Tomasello“, in: Information Philosophie, Heft 4/2016, 44-53.
     
  • „Personale Lebensform. Zum Personbegriff der Philosophischen Anthropologie“, in: Zeitschrift für Kulturphilosophie 10, 2016/2, 233-249.
     
  • „Ziel und Gegenstand“, in: Hans-Peter Krüger (Hg.), Helmuth Plessner: Die Stufen des Organischen und der Mensch (= „Klassiker Auslegen“, hrsg. v. Otfried Höffe, Bd. 65). Berlin – Boston 2017, 37-53.
     
  • „Philosophy of Nature and Organism’s Autonomy. On Hegel, Plessner and Jonas’s Theories of Living Beings“ (zusammen mit Francesca Michelini und Dirk Stederoth), in: History and Philosophy of the Life Sciences 40:56 (27 pages), 2018 (https://doi.org/10.1007/s40656-018-0212-3).
     
  • „Einleitung: Philosophie der Tierforschung. Milieus und Akteure“ (zusammen mit Kristian Köchy und Martin Böhnert), in: Matthias Wunsch/ Martin Böhnert/ Kristian Köchy (Hgg.), Philosophie der Tierforschung. Band 3: Milieus und Akteure. Freiburg – München 2018, 9-24.
     
  • „Vier Modelle des Menschseins“, in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie 66(4), 2018, 471-487 (https://doi.org/10.1515/dzph-2018-0035).

 

E. Rezensionen

  • Meuter, Norbert, Anthropologie des Ausdrucks. Die Expressivität des Menschen zwischen Natur und Kultur. München 2006, 446 S. – In: Sozialwissenschaftliche Literatur Rundschau 58, 2009, 135-137.
     
  • Bruno Accarino/Matthias Schloßberger (Hgg.), Expressivität und Stil. Helmuth Plessners Sinnes- und Ausdrucksphilosophie. Internationales Jahrbuch für Philosophische Anthropologie, Band 1. Berlin 2008, 323 S. – In: Philosophisches Jahrbuch 117, Heft II, 2010, 389-392.
     
  • Fischer, Joachim, Philosophische Anthropologie. Eine Denkrichtung des 20. Jahrhunderts. Freiburg – München 2008, Neuausgabe 2009, 688 S. – In: Rundbrief (Lehrstuhl für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft, TU Dresden) 36, 2011, 27-28.
     
  • Diamond, Cora, Menschen, Tiere und Begriffe. Aufsätze zur Moralphilosophie. Berlin 2012, 335 S. – In: Interdisziplinäre Anthropologie. Jahrbuch 2/2014: Gewalt und Aggression, 201-207 (doi 10.1007/978-3-658-07410-4_15)
Kurzbeschreibungen der Bücher
Probleme der Tierforschung Bd. 3: Milieus und Akteure

Wunsch, Matthias / Böhnert, Martin / Köchy, Kristian (Hgg.): Philosophie der Tierforschung. Band 3: Milieus und Akteure. Freiburg – München: Alber 2018.

Die Tierphilosophie ist eines der lebendigsten Felder der Gegenwartsphilosophie. In ihrem Mittelpunkt standen bislang die Frage nach dem Geist der Tiere, das Problem des Tier-Mensch-Unterschiedes und die Themenfelder der Tierethik. Die auf drei Bände angelegte »Philosophie der Tierforschung« wirft einen neuen Blick auf dieses Gebiet und ergänzt es durch eine stärkere Berücksichtigung des gesamten Kontextes der naturwissenschaftlichen Tierforschung, inklusive der philosophischen Hintergrundannahmen, der Forschungsverfahren und -orte, der Handlungslogiken, Denkstile und Sprachspiele der Forscherkollektive sowie der jeweils ausgewählten Modellorganismen.

Stellten die ersten beiden, bereits erschienenen Bände der Reihe die Methoden und Programme sowie die Maximen und Konsequenzen der Tierforschung in den Mittelpunkt, widmet sich der dritte Band unter dem Leitgedanken der Forschungsumwelten den Milieus und Akteuren. Im Ausgang von der Tier-Mensch-Relationalität der Tierforschung werden dabei die verschiedenen Rollen der Forschenden und der erforschten Tiere mit dem Ziel einer Neukonfiguration des Untersuchungsfeldes herausgearbeitet.

Probleme der Tierforschung Bd. 2: Maximen und Konsequenzen

Köchy, Kristian / Wunsch, Matthias / Böhnert, Martin (Hgg.): Philosophie der Tierforschung. Band 2: Maximen und Konsequenzen. Freiburg – München: Alber 2016.Köchy, Kristian / Wunsch, Matthias / Böhnert, Martin (Hgg.): Philosophie der Tierforschung. Band 2: Maximen und Konsequenzen. Freiburg – München: Alber 2016.

Während der erste Band unter dem Schlüsselkonzept der methodologischen Signatur von Forschungsprogrammen die historische und systematische Aufarbeitung der Tierforschung zum Ziel hatte, widmet sich dieser zweite Band den »Maximen und Konsequenzen« der Tierforschung. Damit öffnet sich das zu untersuchende Feld in Richtung auf kulturelle und ethische Aspekte sowie auf gesellschaftliche und politische Horizonte der Forschung. Hatte der erste Band deutlich gemacht, dass Tiere in den betreffenden Forschungsumwelten nicht nur die Rolle passiver Objekte spielen, sondern auch subjektive und aktive Qualitäten erlangen, und sei es in Form der Widerständigkeit, so erweisen sich die Forschungsumwelten samt der in ihnen stattfindenden Interaktionen zwischen forschenden Menschen und erforschten Tieren damit unter ethischen und kulturellen Vorzeichen als Machtsysteme, deren Mechanismen der Anerkennung und Unterdrückung philosophisch zu thematisieren sind.

 

Probleme der Tierforschung Bd. 1: Methoden und Programme

Böhnert, Martin / Köchy, Kristian / Wunsch, Matthias (Hgg.): Philosophie der Tierforschung. Band 1: Methoden und Programme. Freiburg – München: Alber 2016.

Die auf drei Bände angelegte »Philosophie der Tierforschung« strebt einen neuen Zugang zu dem gegenwärtig intensiv diskutierten Gebiet der Tierphilosophie an. Ergänzend zur bisherigen Orientierung an Fragen nach dem Geist der Tiere, nach dem Tier-Mensch-Unterschied oder der Tierethik geht es um die strukturierte Untersuchung der Tier-Mensch-Verhältnisse in den methodischen Zugängen der Tierforschung.

Der erste Band »Methoden und Programme« stellt die Geschichte und Systematik der biologischen Tierforschung, insbesondere der Verhaltensforschung, in den Mittelpunkt. Es wird ein theoretischer Rahmen für die wissenschaftsphilosophische Analyse der verschiedenen Forschungsprogramme etabliert, dessen Schlüsselkonzept der Begriff der methodologischen Signatur ist. Diese umfasst eine Reihe von Kenngrößen, mit denen sich Forschungsansätze identifizieren und mit anderen Ansätzen vergleichbar machen lassen. Dazu gehören an zentraler Stelle die bevorzugten Referenztiere und deren primär untersuchte Vermögen, aber auch kategoriale Vorentscheidungen (etwa bezüglich der Konzeption des Tierlichen oder der Mensch-Tier-Beziehung) sowie die verwendeten Forschungsmethoden, die gewählten Forschungsorte, das zugrunde liegende Wissenschaftsideal, die Positionierung zu anderen Forschungsansätzen oder die philosophischen Hintergrundannahmen und Implikationen.

Den Fährten folgen. Methoden interdisziplinärer Tierforschung

Forschungsschwerpunkt „Tier – Mensch – Gesellschaft“ (Hg.), Den Fährten folgen. Methoden interdisziplinärer Tierforschung. Bielefeld: transcript 2016.
 

Annäherungen an das Tier geschehen auf vielfältige Arten – zur großen Bandbreite der methodischen Zugänge allerdings besteht noch Forschungsbedarf. Vor diesem Hintergrund widmet sich der Band den Methoden natur- und geisteswissenschaftlicher Tierforschung. Aus Sicht der Tierzucht, der Nutztierethologie, der Mediävistik, der Theologie und der Philosophie sowie der Geschichte und Kunstgeschichte werden Methoden und Diskussionen rund um das Tier vorgestellt. Die Beiträge analysieren u.a. die Debatte um die Giraffe Marius, Jean-Henri Fabres Insektenbeobachtungen, räumliche Ordnungen von Menagerien und Zoos, Auswilderungsversuche sowie die Zuchtwertschätzung von Milchrindern und die Beobachtung von Milchkühen.

Kulturanthropologie als Philosophie des Schöpferischen – Michael Landmann

Bohr, Jörn / Wunsch, Matthias (Hgg.): Kulturanthropologie als Philosophie des Schöpferischen – Michael Landmann (=Philosophische Anthropologie. Themen und Positionen 12). Nordhausen: Bautz 2015.

Michael Landmann ist heute unter den Vertretern der Philosophischen Anthropologie als einer prominenten Denkrichtung innerhalb der deutschsprachigen Philosophie des 20. Jahrhunderts ein nahezu vergessener Denker. Daran hat bisher auch die seit einigen Jahren einsetzende kritische Revision dieser Denkrichtung nichts ändern können. Dabei muss Landmanns 1955 erschienene Philosophische Anthropologie. Menschliche Selbst­darstellung in Geschichte und Gegenwart (fünf Auflagen bis 1982) immer noch als eine ebenso prägnante wie luzide Einführung in die Geschichte philosophisch-anthro­pologischen Denkens und seine Grundfragen angesehen werden. Das systematische Potenzial seines Entwurfs einer philosophischen Kulturanthropologie ist bisher nicht ausreichend er­schlossen worden. Der vorliegende Band möchte dazu und zur Überprüfung der Frucht­barkeit von Landmanns Denken in Hinblick auf zeitgenössische und heutige Problem­stellungen einen Beitrag liefern. Mit Aufsätzen von Jörn Bohr, Johannes Duschka, Joachim Fischer, Gerald Hartung, Herbert Kopp-Oberstebrink, Friedrich Schollmeyer, Frank Tremmel und Matthias Wunsch.

Fragen nach dem Menschen. Philosophische Anthropologie, Daseinsontologie und Kulturphilosophie

Wunsch, Matthias: Fragen nach dem Menschen. Philosophische Anthropologie, Daseinsontologie und Kulturphilosophie (=Philosophische Abhandlungen 109). Frankfurt a. M.: Klostermann 2014

Was ist der Mensch? Und welche Bedeutung hat diese Frage für die Philosophie? Für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts gilt die zwischen Ernst Cassirer und Martin Heidegger geführte Davoser Disputation als der paradigmatische Streit um den Menschen und das richtige Verständnis von Philosophie. Ausgeblendet wird dabei, dass die Protagonisten des Streits ihre Positionen selbst in einer Dreierkonstellation mit der von Max Scheler und Helmuth Plessner begründeten modernen philosophischen Anthropologie sahen. Bezieht man diese dritte, naturphilosophische Alternative mit ein, so eröffnen sich neue Wege der Auseinandersetzung mit Heideggers Daseinsontologie und Cassirers Kulturphilosophie. Zugleich wird eine originelle Position kenntlich, die auch für eine Reihe von Themenkreisen des gegenwärtigen Fragens nach dem Menschen von methodisch-sachlicher Aufschlusskraft ist: den Naturalismus, das Tier-Mensch-Verhältnis, den Personenbegriff und das Verhältnis von menschlicher Lebensform und objektivem Geist.

Nicolai Hartmann. Studien zur Neuen Ontologie und Anthropologie

Hartung, Gerald / Wunsch, Matthias (Hgg.): Nicolai Hartmann. Studien zur Neuen Ontologie und Anthropologie. Berlin – Boston: de Gruyter 2014.

Nicolai Hartmann galt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als einer der bedeutendsten Philosophen seiner Zeit. Nachdem er anschließend zunehmend in Vergessenheit geriet, zeichnet sich gegenwärtig eine Wiederbelebung seiner Neuen Ontologie und ihres Verfahrens der Kategorialanalyse ab. Das gilt sowohl in philosophiehistorischer als auch in systematischer Hinsicht. Denn inzwischen ist nicht nur deutlich geworden, dass Hartmann der wichtigste Ideengeber und Unterstützer der in den 1920er Jahren begründeten modernen philosophischen Anthropologie war, sondern auch, dass er als unser philosophischer Zeitgenosse gelten kann: Seine Metaphysik lehnt eine gegenüber den Phänomenen revisionäre Haltung ab, vermeidet jedes konstruierende Systemdenken und wendet sich gegen die Prädominanz der idealistischen Tradition; seine Kategorialanalyse hält die Balance zwischen alltäglichen, wissenschaftlichen und philosophischen Bezügen und schöpft somit die ganze Breite der Erfahrung aus. Seine Schichtenontologie kann heutige Bemühungen um einen nicht-reduktionistischen Naturalismus sowie um ein integratives Verständnis unserer selbst als Menschen unterstützen.

Person: Anthropologische, phänomenologische und analytische Perspektiven

Römer, Inga / Wunsch, Matthias (Hgg.), Person: Anthropologische, phänomenologische und analytische Perspektiven (= Reihe ethica, hrsg. v. Dieter Sturma u. Michael Quante, Band 26). Münster: Mentis 2013.

Dieser Band behandelt den Begriff der Person in anthropologischer, phänomenologischer und analytischer Perspektive. Ausgewiesene Forscher der Philosophie der Person führen darin drei Denkrichtungen zusammen, die in der bisherigen Forschung zum Personbegriff weitestgehend unverbunden nebeneinander stehen. Diese Zusammenführung geschieht in Bezug auf die Themenbereiche „Selbst, Leben und Person“, „Die Person in Relation zu Leib und Organismus“ und „Die Person in praktischen Zusammenhängen“. Das Ziel des Bandes ist, Grundlagen für eine multiperspektivische, integrative Philosophie der Person zu gewinnen und so der zeitgenössischen Debatte zur Personalität einen neuen Impuls zu geben. Mit Beiträgen von Heike Baranzke, Christian Bermes, Dieter Birnbacher, Thiemo Breyer, Thomas Fuchs, Logi Gunnarsson, Gerald Hartung, Martina Herrmann, Christian Kanzian, Hans-Peter Krüger, Dieter Lohmar, Stefano Micali, Inga Römer, Volker Schürmann, Dieter Sturma, László Tengelyi, Matthias Wunsch und Dan Zahavi.

Von der Systemphilosophie zur systematischen Philosophie – Nicolai Hartmann

Von der Systemphilosophie zur systematischen Philosophie – Nicolai Hartmann (zusammen mit Gerald Hartung und Claudius Strube). Berlin – Boston: de Gruyter 2012.


Nicolai Hartmann hat philosophische Studien zur Erkenntnistheorie, Ontologie, Ethik, Philosophie des Geistes und Naturphilosophie geschrieben. Die Beiträge des Bandes gehen davon aus, dass seine Arbeit auf all diesen Feldern im Zeichen der Verabschiedung der Systemphilosophie sowie der Begründung einer Konzeption systematischen Philosophierens steht. Im Zentrum von Hartmanns Denken steht das „Kategorienproblem“, d. i. die Frage nach den elementaren Strukturen der Wirklichkeit und der menschlichen Erkenntnis. In seinem Bezug auf die philosophische Tradition und seiner Hinwendung zu den Natur- und Sozialwissenschaften unter Einbeziehung auch der alltäglichen Erfahrung macht Hartmann deutlich, dass er an dem Anspruch festhält, die Phänomene der Lebenswelt, Wissenschaft und Geschichte in einem einheitlichen „Aufbau der realen Welt“ zu integrieren, ohne ihre Heterogenität und Selbständigkeit zu leugnen. Die Beiträge konzentrieren sich daher auf das Konzept einer „Neuen Ontologie“, das Programm der „Kategorienforschung“, den Wissenschaftsbezug von Hartmanns Denken, dessen Relevanz für die philosophische Anthropologie und die Problematik des geistigen Seins, der Freiheit sowie der Geschichte.

Von Hegel zur philosophischen Anthropologie

Wunsch, Matthias (Hg.): Von Hegel zur philosophischen Anthropologie. Gedenkband für Christa Hackenesch (=Kultur – System – Geschichte 4.) Würzburg: Königshausen & Neumann 2012.

Der Gedenkband „Von Hegel zur philosophischen Anthropologie“ versammelt Originalbeiträge aus dem Freundes- und Kollegenkreis der 2008 verstorbenen Philosophin Christa Hackenesch. Der Titel beschreibt das Spannungsfeld und die Richtung ihres philosophischen Denkens. Zugleich nimmt er mit der Philosophie Hegels sowie der modernen philosophischen Anthropologie zwei Tendenzen auf, die in den Diskussionen der Gegenwartsphilosophie zuletzt deutlich an Kraft gewonnen haben, in ihren historischen und systematischen Beziehungen aber noch nicht hinreichend erforscht sind. Die Beiträge sind vier Themenkreisen zugeordnet. Der erste behandelt schwerpunktmäßig Aspekte der Philosophie Hegels und der Klassischen Deutschen Philosophie. Der zweite ist um Fragen der Kulturphilosophie und des Heideggerschen Denkens zentriert. Im dritten Themenkreis werden allgemeine Perspektiven der philosophischen Anthropologie und anthropologische Einzelthemen entwickelt. Den Abschluss des Bandes bilden Erinnerungen an Christa Hackenesch. Mit Beiträgen von Rainer Adolphi, Christoph Asmuth, Andris Breitling, Sabine Doyé, Brigitte Falkenburg, Johannes Fritsche, Heinrich Hüni, Walter Jaeschke, Tobias Nikolaus Klass, Henrike Lerch, Hans Poser, Birgit Sandkaulen, Annette Sell, Gregor Schiemann, Claudius Strube, László Tengelyi, Christiane Voss, Astrid Wagner und Matthias Wunsch.

Einbildungskraft und Erfahrung bei Kant

Wunsch, Matthias: Einbildungskraft und Erfahrung bei Kant (= Kantstudien-Ergänzungshefte 155). Berlin – New York: de Gruyter 2007.

Ein zentrales Anliegen von Kants Kritik der reinen Vernunft ist die philosophische Begründung der Möglichkeit gegenstandsbezogener Erfahrung. Einbildungskraft und Erfahrung bei Kant zeigt, dass die Einbildungskraft eine sowohl systematische als auch methodische Schlüsselrolle in dieser Begründung spielt, und rekonstruiert Kants Theorie der Einbildungskraft als ein Zentrum seiner Erkenntnistheorie.

Tagungen und Vortragsreihen

1. Fachtagungen (Mitwirkung bei Konzeption, Organisation und Durchführung)

  • „Morphologie“. Workshop des Forschungsnetzwerks „Morphologie als wissenschaftliches Paradigma“, 15. – 17.12.2016, Berlin (gemeinsam mit Marion Lauschke). Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
     
  • „Tier – Mensch – Verhalten“. Tagung vom 23. – 25.03.2015, Universität Kassel (gemeinsam mit Francesca Michelini und Kristian Köchy). Förderung: Helmuth Plessner Gesellschaft und LOEWE-Programm des Landes Hessen
     
  • „Kulturanthropologie als Philosophie des Schöpferischen. Michael Landmann zum 100. Geburtstag“. Workshop vom 09. – 12.12.2013, Bergische Universität Wuppertal (gemeinsam mit Jörn Bohr). Förderung: Stadtsparkasse Wuppertal
     
  • „Person – Anthropologische, phänomenologische und analytische Perspektiven“. Tagung vom 28. – 30.03.2012, Bergische Universität Wuppertal (gemeinsam mit Inga Römer). Förderung: Alexander von Humboldt-Stiftung
     
  • „Nicolai Hartmann – Von der Systemphilosophie zur Systematischen Philosophie“. Internationale Konferenz vom 16. – 18.03.2011, Bergische Universität Wuppertal (gemeinsam mit Gerald Hartung und Claudius Strube). Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

2. Ringvorlesungen und Vortragsreihen (Mitwirkung bei Konzeption und/oder Durchführung)

  • Ringvorlesung „Intelligenz“ (5 Vorträge im SoSe 2018), gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. D. Braun (Neuroinformatik), Humboldt-Studienzentrum und Institut für Neuroinformatik der Universität Ulm
     
  • Philosophischer Salon „Luxus“ (4 Vorträge im SoSe 2018), Humboldt-Studienzentrum der Universität Ulm
     
  • Ringvorlesung „Altruismus“ (6 Vorträge im WS 2017/18), Humboldt-Studienzentrum der Universität Ulm
     
  • Philosophischer Salon „Antike – Moderne“ (4 Vorträge im WS 2017/18), Humboldt-Studienzentrum der Universität Ulm
     
  • Ringvorlesung „Mensch und Maschine. Wie sieht die Zukunft aus?“ (6 Vorträge im SoSe 2017), Humboldt-Studienzentrum der Universität Ulm
     
  • Philosophischer Salon „Geist der Medizin“ (4 Vorträge im SoSe 2017), Humboldt-Studienzentrum der Universität Ulm