Fachdidaktik Philosophie

Die Fachdidaktik am Institut für Philosophie wird von Herrn Dr. Christian Klager geleitet und bietet Seminare und Workshops für das Lehramtsstudium (Philosophiefachdidaktik) und BA-Studium (Vermittlungskompetenz). 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Dr. Christian Klager. Für Neuigkeiten und Ankündigungen rund um die Philosophiedidaktik am Institut für Philosophie der Universität Rostock folgen Sie auch auf Twitter: twitter.com/drchklager

In der folgenden Übersicht finden Sie Hinweise, aktuelle Vorhaben und Projekte der Philosophiedidaktik:

Schulpraktische Übungen (SPÜ)

Eine Besonderheit der universitären Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern in Mecklenburg-Vorpommern ist der konsequente praktische Transfer von fachdidaktischer Theorie in die Schule. Die Studierenden der Philosophiedidaktik erhalten bereits im Grundstudium die Möglichkeit einer betreuten Lehr-Lern-Situation in SPÜ und üben sich in der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung philosophischer Bildungsprozesse in der Schule. Jeweils im Sommersemester finden SPÜ unter Betreuung von Dr. Klager und Dr. Bosse statt; die Termine werden bei stud.ip veröffentlicht. Eine Anmeldung zu den SPÜ erfolgt ausschließlich persönlich in den Sprechstunden von Herrn Dr. Klager.

Neben dem üblichen Turnus der SPÜ im Sommersemester bietet das Institut für Philosophie im WS 2017/2018 zusätzlich weitere SPÜ an Rostocker Schulen an. Die Vorbesprechung zu den schulpraktischen Übungen bei Herrn Dr. Bosse, findet am Montag, den 16. Oktober 2017, um 13:00 Uhr im Büro von Herrn Bosse (Raum 7025, August-Bebel-Str. 28) statt.

Schulpraktikum

Das Schulpraktikum (Hauptpraktikum) wird absolviert, um praktische Einblicke in das didaktische und pädagogische Handeln in der Schule zu gewinnen. Dafür wird vorrangig Unterricht beobachtet, beurteilt, selbst geplant und hinsichtlich der Erreichung seiner Ziele ausgewertet, aber auch außerunterrichtliche Aktivitäten in der Schule (Projekte, Exkursionen, Eltern- und Schülerabende, Theateraufführungen etc.) gehören zum Gegenstand des Schulpraktikums.

Wichtige Hinweise zu den Formalia des Praktikums finden Sie in der aktuellen Praktikumsordnung. Darin werden auch die verpflichtenden Stundenzahlen aufgelistet, die tabellarisch gesammelt und von der Praktikumsschule bestätigt werden müssen (Hospitationen und Teilnahmen sowie eigener Unterricht).

Ein Praktikum mit dem Schwerpunkt in der Philosophiedidaktik zu absolvieren, heißt nicht, dass nur Philosophie unterrichtet und ausgewertet werden soll - beide Fächer sind gleichrangig zu betrachten. Die theoretischen und praktischen Fragen und Überlegungen der Eingangs- und Abschlussreflexion sollten hingegen spezifisch philosophiedidaktisch sein.

Praktikumsbericht/Praktikumsdokumentation

Auf der Grundlage der Praktikumsordnung ist ein Bericht zum absolvierten Schulpraktikum zu verfassen. In diesem sollte, neben den allgemeinen Anforderungen, ein bestimmter (frei wählbarer) philosophiedidaktischer und/oder pädagogischer Aspekt von Unterricht bedacht und unter einer erkenntnisleitenden Fragestellung untersucht und eingehend reflektiert werden. Unter dieser Fragestellung sollten die Hospitationen ausgewertet und der eigene Unterricht abschließend kritisch beurteilt werden. Ein erst gemeinter Literatur lautet: Kretschmer, Horst; Stary, Joachim: Schulpraktikum. Eine Orientierungshilfe zum Lernen und Lehren. Berlin 1998 (und folgende Auflagen).

Inhalte (und zugleich Beurteilungskriterien):

  • Einführung in das Selbstverständnis im Praktikums und Erläuterung des eigenen Schwerpunktes (erkenntnisleitende Fragestellung) mit Bezug auf pädagogische/philosophiedidaktische Fachliteratur
  • Reflexion über das beobachtet Verhalten der Lehrerinnen und Lehrer und Schülerinnen und Schüler im Allgemeinen und über Besonderheiten der Praktikumsschule (sofern diese relevant für die erkenntnisleitende Frage sind)
  • Darstellung und Auswertung von mindestens drei exemplarischen Stunden der Hospitation mit Bezug auf die eigene erkenntnisleitende Frage
  • zusammenfassende Reflexion der Hospitationen unter Beachtung der erkenntnisleitenden Fragestellung und unter Bezugnahme auf pädagogische/philosophiedidaktische Fachliteratur
  • detaillierte Vor- und Nachbereitung von Unterrichtsversuchen (Langentwurf und Reflexion mit konstruktiven Überlegungen zur Verbesserung des Unterrichts) aus den verschiedenen Fächern (siehe Tabelle unten)
  • Berichte und Reflexionen zu den außerunterrichtlichen Tätigkeiten mit Bezug auf die auf die eigene erkenntnisleitende Frage
  • Verfassen einer Rezension einer aktuellen pädagogischen/philosophiedidaktischen Publikation in Beziehung zum Praktikum respektive zur erkenntnisleitenden Fragestellung
  • abschließendes kritisches Resümee über das Praktikum, die Unterrichtsversuche und die Entwicklung des Selbstverständnis' im Praktikum
  • konstruktive Überlegungen zur Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten

Downloads

Hinweise für Studiengänge ab 2012

Hinweise für Studiengänge ab 2000 bis 2012

Tutorienprojekt

Immer im Wintersemester führen erfahrene Studentinnen und Studenten in Tutorien die neuen Erstsemester in das philosophische Arbeiten ein. Kombiniert mit den Vorlesungen "Disziplinen der Philosophie" und "Sprache, Logik, Argumentation" vervollständigen diese Übungen das propädeutische Modul. Für die Studienanfänger bieten diese Tutorien die Chance, Informationen aus erste Hand zu erhalten und Kompetenzen in flachen Hierarchien zu erwerben. Die Tutorinnen und Tutoren sammeln wertvolle Lehrerfahrung und arbeiten an ihrem eigenen didaktischen Können und pädagogischem Selbstverständnis. Die Tutorien richten sich daher an alle Studierenden - im BA als Praktikum für das VK-Modul und im Lehramt als willkommene Übung für philosophische Bildungssituationen.

Prüfungshinweise - Examen Philosophiedidaktik

Die Examensprüfungen in der Philosophiedidaktik erfolgen nach einer Anmeldung beim Prüfungsamt und bei den beiden Prüfern. Für die mündliche Prüfung gelten die folgenden Modi: Zwei Wunschthemen der Philosophiedidaktik werden nach individuellem Interesse mit dem Prüfer vereinbart (Beispielsthemen können Sie hier herunterladen); zu jedem Thema wird ein Thesenpapier mit drei Thesen und sämtlicher gelesener Literatur verfasst und dem Prüfer spätestens eine Woche vor dem Prüfungstermin im PDF-Format zugesendet. Zu jedem Thema wird zudem eine didaktisch-methodisch relevante Anwendungssituation vorbereitet, die in der Prüfung besprochen wird (z. B.: Arbeitsblatt, Aufgabenstellungen, Bildbeispiele, Gedankenexperimente, Textauszüge, Musikbeispiele etc.). Von beiden Themen wird in der Prüfung per Los eines ausgewählt, das zum Hauptgegenstand der Prüfung wird. Darüber hinaus werden das zweite Thema und weitere theoretische und anwendungsbezogene fachdidaktische Fragen und Probleme am Rande diskutiert. Eine Übersicht über Mindeststandards der Prüfung können Sie hier herunterladen.

Konsultation

Am 20. November 2017 bietet Ihnen Herr Dr. Klager von 13:15 Uhr bis 14:45 Uhr im R 9028 eine Konsultation zu den Staatsprüfungen im Fach Philosophie und in der Fachdidaktik der Philosophie an, in der wesentliche Anforderungen und der Ablauf von mündlichen und schriftlichen Prüfungen im (alten und neuen) 1. Staatsexamen besprochen werden. In dieser Sitzung werden auch die möglichen Themen der schriftlichen Fachdidaktikprüfung näher erläutert. Sie sind herzlich dazu eingeladen, an dieser Informationsveranstaltung teilzunehmen.

Methodenüberlebenskoffer (MÜK)

Der Methodenüberlebenskoffer (MÜK) wurde in den Jahren 2007-2014 von Studierenden der Vermittlungskompetenz und Philosophiefachdidaktik zusammengestellt und erarbeitet. Der MÜK umfasst grundlegende, methodische Überlebenstipps für das Arbeiten an der Universität. Die 20-teilige Grundausrüstung richtet sich an alle Studierenden der Philosophie und soll den Start in das Studium erleichtern. Der MÜK versteht sich prozessorientiert und erlaubt individuelle Ergänzungen. Die zusammengefassten Tipps und Hinweise sind jedoch – gerade in Bezug auf Formalia von Hausarbeiten oder Essays und das Zitieren – für das Studium der Philosophie als wichtig anzusehen. Diese Sammlung ersetzt nicht das Nachfragen und Nachdenken; wenn Formalia, Methoden oder Inhalte unklar erscheinen, sollten DozentInnen und TutorInnen um Rat gefragt werden. Der MÜK kann hier herunterfallen werden.

Wie werde ich Lehrer*in in M-V?

Wie man Schülern richtig was vom Pferd erzählt…

Wie wird man eigentlich Lehrerin oder Lehrer in M-V? Welchen Anteil hat die Fachwissenschaft Philosophie daran, welchen Anteil die Philosophiedidaktik und welche Talente benötigt man zusätzlich, über die nie jemand spricht?

Am 13. November 2017 findet um 15:00 Uhr im SR 134 (Ulmencampus, Haus 1) in der Reihe „Wie werde ich Lehrer*in in M-V?“ (https://www.zlb.uni-rostock.de/studium/veranstaltungsreihe-wie-werde-ich-lehrerin-in-m-v/) des Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZLB) die Veranstaltung zur Philosophie statt.

Herr Dr. Lemke, Herr Dr. Klager und Herr Bluhm zeigen Ihnen, wie man Inhalte einer Fachvorlesung didaktisch transformiert und rahmenplankonform in der Schule unterrichtet. Sie sind herzlich dazu eingeladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen, um Ihr Berufsbild und die Verzahnung der unterschiedlichen Studien- und Ausbildungsbereiche näher kennenzulernen und endlich zu wissen, wie man Schülern richtig was vom Pferd erzählt…

PhilosophielehrerInnentag 2017

Am 30. September 2017 fand der letzte PhilosophielehrerInnentag des Fachverbandes Philosophie M-V in Zusammenarbeit mit dem Institut für Philosophie der Universität Rostock auf dem Ulmencampus (Ulmenstraße 69) in Rostock statt. Zum Thema „Methodenvielfalt und Binnendifferenzierung im Philosophieunterricht“ wurden neben einem Eröffnungsvortrag sechs Workshops angeboten, die unterschiedliche Methoden des Philosophierens vorstellten und praktisch vermittelten. Dabei standen die Schwierigkeiten eines binnendifferenzierten Unterrichts und probate Lösungsmöglichkeiten im Vordergrund der Fachtagung.

Schulwettbewerbe

Am Institut für Philosophie finden regelmäßig Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler statt. Von 2009 bis 2012 erfolgte unter der Leitung des Fachdidaktikers Dr. Christian Klager ein vierteiliger Literaturwettbewerb mit großer Resonanz an Schulen in Mecklenburg-Vorpommern. Bewerben konnten sich Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9/10 und 11/12 mit selbst verfassten literarischen Texten zu philosophischen Themen. Folgende Themen wurden ausgeschrieben:

  • 2009 „Was wird der Mensch?“
  • 2010 „Wozu streben?
  • 2011 „Was ist wirklich wirklich?“
  • 2012 „Was würde ich tun, wenn ich mich unsichtbar machen könnte?“

Hier finden Sie eine Zusammenfassung aus dem Jahr 2010: https://www.rostock-heute.de/philosophischer-literaturwettbewerb-2010/16623

Im Jahr 2017 gab es einen Kunstwettbewerb. Nähere Informationen erhalten Sie hier: http://philosophie-kunst.blogspot.de/

 

 


Fachverband Philosophie e.V. - Mecklenburg-Vorpommern

Der Fachverband Philosophie e.V. - M-V wurde im März 1996 gegründet und vertritt die Belange des Faches Philosophieren mit Kindern und der Philosophie sowie seiner Lehrerinnen und Lehrer. Aufgaben Zu den Aufgaben des Fachverbandes gehören laut Satzung:

  • Förderung und Festigung der Stellung des Faches Philosophie in der Schule und anderen Bereichen des Bildungswesens
  • Mitarbeit in der Rahmenplan- und Abiturkommission
  • Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium und den Schulbehörden zur Förderung des Faches Philosophieren mit Kindern
  • Zusammenarbeit mit den Universitäten in Mecklenburg-Vorpommern
  • Ausrichtung und/oder Unterstützung des PhilosophielehrerInnentages
  • Unterstützung der Fachkoordinatoren des Faches Philosophie
  • Durchführung des Essaywettbewerbes des Bundesfachverbandes Philosophie
  • Bewerbung und Organisation von Fort- und Weiterbildungen
  • Beiträge zur didaktischen und methodischen Entwicklung des Faches
  • Erfahrungsaustausch von Lehrerinnen und Lehrers landesweit, bundeweit und international fördern
  • Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung des Faches in Mecklenburg-Vorpommern Informationen für Mitglieder

Der Fachverband Philosophie e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lehrerinnen und Lehrer des Faches Philosophieren mit Kindern und der Philosophie noch aktueller zu informieren. Ab dem Jahr 2016 wird daher ein Newsletter mit Informationen und Fortbildungseinladungen versandt. Für Mitglieder des Fachverbandes ist die Teilnahme am PhilosophielehrerInnentag zudem günstiger. Sie können Mitglied im Landesverband Philosophie Mecklenburg-Vorpommern werden, indem Sie sich beim Bundesverband anmelden. Laden Sie dazu den Mitgliedsantrag (siehe Downloadbereich) herunter und senden Sie ihn postalisch an die Adresse des Fachverbandes.

Vorsitzende des Fachverbandes

Jana Klager (geb. Kaplick)

Lehrerin für Philosophie und Deutsch Referendariat in Burg bei Magdeburg; dann als wiss. Hilfskraft an der Universität Rostock; als Lehrerin in Schwerin tätig und nun an der BS „Alexander Schmorell“ in Rostock

Martin Kraatz

Lehrer für Philosophie und Sport Referendariat in Lemgo (NRW); dann in Ribnitz-Damgarten, Cambs und Sternberg als Lehrer tätig; nun Lehrer in Rostock

Kontakt

E-Mail

Sie erreichen den Fachverband Philosophie e.V. - Mecklenburg-Vorpommern bequem über die E-Mail-Adresse: FachverbandPhilosophie[at]gmail.com

Facebook

Informieren Sie sich bei Facebook über die Arbeit des Fachverbandes: https://de-de.facebook.com/Fachverband-Philosophie-M-V-e-V-1219008124860700/

Adresse

Sie erreichen den Fachverband Philosophie e.V. - Mecklenburg-Vorpommern postalisch über die Adresse:

Fachverband Philosophie e.V. - Mecklenburg Vorpommern
Universität Rostock
Institut für Philosophie
z. Hd. Dr. Christian Klager
18051 Rostock




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Mitgliedsantrag

Einen Mitgliedsantrag können Sie hier herunterladen.

Satzung

Die Satzung des Fachverbandes können Sie hier herunterladen.

Newsletter

Die aktuellen Newsletter des Fachverbandes können Sie hier herunterladen:

Veranstaltungen und Fortbildungen

Philosophielehrerinnentag 2017

Am 30. September 2017 findet der nächste PhilosophielehrerInnentag des Fachverbandes Philosophie M-V in Zusammenarbeit mit dem Institut für Philosophie der Universität Rostock auf dem Ulmencampus (Ulmenstraße 69) in Rostock statt. Zum Thema „Methodenvielfalt und Binnendifferenzierung im Philosophieunterricht“ werden neben einem Eröffnungsvortrag sechs Workshops angeboten, die unterschiedliche Methoden des Philosophierens vorstellen und praktisch vermitteln. Dabei stehen die Schwierigkeiten eines binnendifferenzierten Unterrichts und probate Lösungsmöglichkeiten im Vordergrund der Fachtagung. Eine Anmeldung ist ab sofort unter christian.klager@uni-rostock.de möglich und für Mitglieder des Fachverbandes kostenlos. Die Gebühr für Nichtmitglieder beträgt 5 Euro.