Fachdidaktik Philosophie

Das Team der Fachdidaktik am Institut für Philosophie besteht aus Frau Nicole Kutzner, Herrn Ole Ernst, Frau Birthe Buschek und einigen Lehrbeauftragten und wird von Herrn Dr. Christian Klager geleitet. Es bietet Seminare, schulpraktische Übungen (SPÜ), Praktika, Konsultationen und Workshops für das Lehramtsstudium (Philosophiefachdidaktik) und BA-Studium (Vermittlungskompetenz) an. Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an Dr. Klager.

In der folgenden Übersicht sehen Sie Hinweise, aktuelle Vorhaben und Projekte der Philosophiedidaktik. Als Studentin und Student finden Sie hier auch Prüfungshinweise und Praktikumsinformationen.

Informationen und Dokumente

Repetitorium | Philosophiedidaktik | Sommersemester 2022

Zur Wiederholung und Vertiefung philosophiedidaktischer Themen bietet Herr Dr. Klager im Sommersemester 2022 zwei Repetitorien an. Nehmen Sie die Gelegenheit zur zur Vorbereitung von Examens- und Modulprüfungen bzw. Wiederholungsprüfungen gern wahr, indem Sie an einem der folgenden beiden Blöcken teilnehmen:

Block I: 3. Juni und 17. Juni 2022 von 09:15 - 10:45 Uhr im HS 218 (HG)

Block II: 24. Juni und 8. Juli 2022 von 09:15 - 10:45 im HS 218 (HG)

Das Repetitorium konzentriert sich auf der einen Seite vornehmlich auf Theorien, Probleme und Kontroversen der Philosophiedidaktik - auf der anderen Seite auf die Planung und Formulierung von Unterrichtszielen und Aufgabenstellungen im Kontext philosophischer Bildungssituationen.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Kommen Sie einfach; Sie sind herzlich willkommen.

Schulpraktische Übungen (SPÜ)

Eine Besonderheit der universitären Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern in Mecklenburg-Vorpommern ist der konsequente praktische Transfer von fachdidaktischer Theorie in die Schule. Die Studierenden der Philosophiedidaktik erhalten bereits im Grundstudium die Möglichkeit einer betreuten Lehr-Lern-Situation in SPÜ und üben sich in der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung philosophischer Bildungsprozesse in der Schule. Zumeist im Sommersemester finden SPÜ unter Betreuung durch Kolleginnen und Kollegen des Instituts für Philosophie statt; die Termine werden vorher veröffentlicht. Eine Anmeldung zu den SPÜ erfolgt bei Herrn Dr. Klager. Die Voraussetzung dafür ist das Bestehen des Moduls "Einführung in die Philosophiedidaktik".

SPÜ im Sommersemester 2022

Die Vorbesprechung für die SPÜ im Sommersemester 2022 fand am 17. März 2022 statt. Die Anmeldung für das Sommersemester 2022 ist damit abgeschlossen.

Die nächsten SPÜ am Institut für Philosophie finden turnusgemäß im SS 2023 statt. Außerplanmäßig werden jedoch voraussichtlich auch schon im WS 2022/2023 SPÜ angboten. Über die Anmeldungsoptionen werden Sie hier rechtzeitig einige Monate vorher informiert.

Hauptpraktikum | LA Grund, LA Reg, LA Gym

Das Hauptpraktikum wird absolviert, um praktische Einblicke in das didaktische und pädagogische Handeln in der Schule zu gewinnen. Dafür wird vorrangig Unterricht beobachtet, analysiert, beurteilt, selbst geplant und hinsichtlich der Erreichung seiner Ziele ausgewertet, aber auch außerunterrichtliche Aktivitäten in der Schule (Projekte, Exkursionen, Eltern- und Schulabende, Theateraufführungen etc.) gehören zum Gegenstand des Praktikums.

Wichtige Hinweise zu den Formalia des Praktikums finden Sie in der aktuellen Praktikumsordnung. Darin werden auch die verpflichtenden Stundenzahlen aufgelistet, die von der Praktikumsschule bestätigt werden müssen (Hospitationen und Teilnahmen sowie eigener Unterricht).

Ein Praktikum mit dem Schwerpunkt in der Philosophiedidaktik zu absolvieren, heißt nicht, dass nur Philosophie unterrichtet und ausgewertet werden soll - beide Fächer sind gleichrangig zu betrachten. Die theoretischen und praktischen Fragen und Überlegungen der Eingangs- und Abschlussreflexion sollten hingegen spezifisch philosophiedidaktisch sein.

Praktikumsbericht/Praktikumsdokumentation

Auf der Grundlage der Praktikumsordnung ist ein Portfolio zum absolvierten Schulpraktikum zu gestalten. In diesem sollte, neben den allgemeinen Anforderungen, ein bestimmter (frei wählbarer) philosophiedidaktischer und bildungswissenschaftlicher Aspekt von Unterricht bedacht und unter einer erkenntnisleitenden Fragestellung untersucht und eingehend reflektiert werden. Unter dieser Fragestellung sollten die Hospitationen ausgewertet und der eigene Unterricht abschließend kritisch beurteilt werden. Ein ernst gemeinter Literaturhinweis lautet: Kretschmer, Horst; Stary, Joachim: Schulpraktikum. Eine Orientierungshilfe zum Lernen und Lehren. Berlin 1998 (und folgende Auflagen).

Was ist ein Portfolio?

Das Portfolio ist eine Lernweg- und Leistungsmappe, welche die persönliche und fachliche Entwicklung anhand einzelner Werkstücke (Einlagen) dokumentiert. Das Führen dieser Sammlung geschieht in Selbstverantwortung; das Portfolio gibt so die individuelle Leistungsbereitschaft und das Vermögen zur Selbstreflexion wieder. Das Portfolio besteht damit aus zwei wichtigen Komponenten: den Einlagen und den dazugehörigen Reflexionsbögen („Deckblatt“). Lesen Sie bei Bedarf gern weiter zu dieser auch für die Schule effektiven Methode bei: Ilse Brunner/Thomas Häcker/Felix Winter (Hgg.): Das Handbuch Portfolioarbeit. Konzepte, Anregungen, Erfahrungen aus Schule und Lehrerbildung. Seelze 2011. - und bei Donat Schmidt/Peter von Ruthendorf: Philosophieren messen. Leistungsbewertung im Philosophie- und Ethikunterricht. Leipzig 2013. S. 69-73.

Portfolioinhalte (und zugleich Beurteilungskriterien):

1. Es gibt – neben den vollkommen freien Gestaltungsmöglichkeiten – einige feste Regeln:

  • Die Sammlung erfolgt im DIN-A4-Format und wird zum Abgabedatum gebunden.
  • Das Portfolio hat ein Cover, ein Inhaltsverzeichnis, ein Quellenverzeichnis und eine Selbstständigkeitserklärung.

2. Jede Einlage in das Portfolio wird durch ein besonderes Deckblatt dokumentiert und kommentiert. Dieses Deckblatt enthält folgende Angaben:

  • Titel/Art der Einlage
  • Reflexion: Wie ich an dieser Aufgabe gearbeitet habe… (ausformuliert)
  • Reflexion: Was meiner Meinung nach daran gelungen ist… (ausformuliert)
  • Reflexion: Was es von mir und meiner Arbeit zeigt… (ausformuliert)
  • Reflexion: Was ich anhand dieser Einlage gelernt habe… (ausformuliert)

3. Die Inhalte für das Portfolio sind vielfältig wählbar. Einige Einlagen sind obligatorisch:

  • Einführung in das Selbstverständnis im Praktikums und unter Berücksichtigung der eigenen Beobachtungen ein Kurzportrait der Schule/bzw. Schulen
  • Beschreibung von zwei Beobachtungsschwerpunkten (fachdidaktisch sowie aus einem der vier bildungswissenschaftlichen Teilbereiche) mit Benennung von Beobachtungskriterien mit Bezug auf pädagogische/philosophiedidaktische Fachliteratur
  • Kurzprotokolle von jeweils drei Stunden hospitierten Unterrichts pro Fach
  • Reflexion der Beobachtungen unter dem Aspekt der Schwerpunktsetzung(en) unter Bezugnahme auf pädagogische/philosophiedidaktische Fachliteratur
  • ein reflektierter Langentwurf eines eigenen Unterrichtsversuchs pro Fach - inklusive der Materialien und einer abschließenden Reflexion des Unterrichts unter Berücksichtigung ausgewiesener Kriterien
  • Darstellung von drei weiteren eigenen Unterrichtsversuchen pro Fach als Kurzentwurf
  • Abschlussreflexion und Fazit unter der Fragestellung des Theorie-Praxis-Transfers, der Berücksichtigung unterrichtlicher und außerunterrichtlicher Erfahrungen und der kritischen Betrachtung noch zu erwerbender eigener Kompetenzen
  • wenigstens vier unterschiedliche frei wählbare Einlagen (siehe 4.)
  • ein abschließendes reflektierendes Resümee zu den Themen und Einlagen des Portfolios und der Arbeit am Portfolio

4. Fakultative Einlagen/Inhalte könnten u. a. folgende sein:

  • Berichte und Reflexionen zu den außerunterrichtlichen Tätigkeiten
  • philosophiedidaktische Aufzeichnungen
  • Hospitationsprotokolle aus der Schule oder dem Hort
  • Sitzungsprotokolle aus philosophischen oder didaktischen Seminaren in Ergänzung zum Praktikum
  • Thesenpapiere oder selbst erstellte Arbeitsblätter für die Schule
  • Textanalysen
  • eigene Essays oder Aufsätze
  • zusätzliche Recherchen; kommentierte Listen von Büchern, die zum Thema gelesen wurden
  • Buchrezensionen zu Themen des Seminars (Bookreport) oder Schulbuchvorstellung
  • Vorstellen weiterer (nicht in den Schule behandelter) philosophischer und philosophiedidaktischer Positionen im Anschluss an Themen des Unterrichts
  • weitere Unterrichtskurzentwürfe und Unterrichtslangentwürfe
  • Bild-,  Musik- und Textbeispiele, Spiele usw.
  • Schülerbeispiele und -antworten

Downloads:

Anleitung zum Schreiben eines Praktikumsportfolios

Praktikumsordnung

Übergangspraktikum | LA Grund

(1) Schwerpunkte des Übergangspraktikums sind die Erforschung des Übergangs zwischen der Grundschule und den Übergangsinstitutionen durch vorab entwickelte Forschungsfragestellungen (zu eigenen Angeboten, Angeboten anderer Personen, Entwicklungsprozessen der Institution oder der institutionsübergreifenden Zusammenarbeit), 10 Hospitationen und 40 Untersuchungen (Interviewsituationen, Beobachtungen, Befragungen usw.) mit den damit verbundenen Kurzprotokollierungen in allen Tätigkeitsfeldern der Institution. Darüber hinaus sind zwei Angebote in einer Kindertagesstätte beziehungsweise zwei Unterrichtsstunden in einer Schule in einem Anschlussfeld eines der vier studierten Lernbereiche unter Anleitung zu planen, durchzuführen und zu reflektieren. Das Praktikum kann entweder in einer Kindertagesstätte oder an einer Schule in der Orientierungsstufe (Klasse 5 und 6) durchgeführt werden. Sofern es für die Erforschung des Übergangs geboten ist, können 2 Wochen des Praktikums in der angeschlossenen Grundschule absolviert werden, wenn das Praktikum an Schulen stattfinden, deren Praktikumsplätze nicht über das Praktikumsbüro vergeben werden.

(2) Für die Zulassung zum Übergangspraktikum sind das erfolgreich absolvierte Orientierungspraktikum und das Hauptpraktikum sowie die Teilnahme an der Veranstaltung „Übergangspraktikum: Vorbereitung (Lehramt an Grundschulen)“ nachzuweisen.

(3) Die Vorbereitung auf das Übergangspraktikum erfolgt in der Veranstaltung „Übergangspraktikum: Vorbereitung (Lehramt an Grundschulen)“. Die inhaltliche Begleitung des Übergangspraktikums liegt in der Verantwortung aller im Lehramt an Grundschulen beteiligten Fächer.

(4) Das Übergangspraktikum ist ein Blockpraktikum im Umfang von fünf Wochen und kann frühestens in der vorlesungsfreien Zeit des sechsten und muss spätestens in der vorlesungsfreien Zeit des neunten Semesters absolviert werden. Die Studierenden sind an mindestens vier Tagen der Woche in der Schule beziehungsweise der Kindertagesstätte anwesend.

(5) Die Auswertung des Praktikums erfolgt in einem Forschungsbericht, der spätestens zehn Wochen nach Ende des Praktikums im Praktikumsbüro einzureichen ist (Praktikumsdokumentation). Zum Inhalt des Forschungsberichtes gehören:

  • -  ein Kurzporträt der Institutionen (jeweils eine Seite),

  • -  Forschungsbericht (aktueller Forschungsstand, Forschungsfrage, Methodik inkl. Erhebungsinstrumente und

    Auswertungsschritte, Ergebnisse, Diskussion inkl. Interpretation der Ergebnisse, Bezug zum Forschungsstand und zur Forschungsfrage, kritische Würdigung, Grenzen der Untersuchung und Fazit) (15-20 Seiten),

  • -  Anhang mit 10 Kurzprotokollierungen der Hospitationen (jeweils 1-2 Seiten); Kurzentwürfe der zwei Angebote (jeweils 3-5 Seiten),

  • -  eine tabellarische Aufstellung der hospitierten Unterrichtsstunden, der Stunden eigenen Unterrichts beziehungsweise der Angebote mit Bestätigung durch die Mentorin/den Mentor (betreuende Lehrerin/den betreuenden Lehrer beziehungsweise die Erzieherin/derErzieher).

(6) Das Modul „Übergangspraktikum für das Lehramt an Grundschulen“ umfasst 9 Leistungspunkte. Dazu gehören die Vorbereitung des Praktikums sowie das Übergangspraktikum. Für das Übergangspraktikum werden 150 Arbeitsstunden vergeben. Darin enthalten sind die Untersuchungen zur Erforschung des Übergangs inklusive Auswertung in Form eines Forschungsberichts (122 Stunden), 10 Hospitationen inklusive der Erstellung von Kurzprotokollen (12 Stunden), die Durchführung von zwei eigenen Angeboten beziehungsweise Unterrichtsstunden (2 Stunden) sowie die Vor- und Nachbereitung des eigenen Angebots/Unterrichts (14 Stunden).

Download:

Praktikumsordnung

Tutorienprojekt

Immer im Wintersemester führen erfahrene Studentinnen und Studenten in Tutorien die neuen Erstsemester in das philosophische Arbeiten ein. Kombiniert mit den Vorlesungen "Disziplinen der Philosophie" und "Sprache, Logik, Argumentation" vervollständigen diese Übungen das propädeutische Modul. Für die Studienanfänger*innen bieten diese Tutorien die Chance, Informationen aus erste Hand zu erhalten und Kompetenzen in flachen Hierarchien zu erwerben. Die Tutorinnen und Tutoren sammeln wertvolle Lehrerfahrung und arbeiten an ihrem eigenen didaktischen Können und pädagogischem Selbstverständnis. Die Tutorien richten sich daher an alle Studierenden - im BA als Praktikum für das VK-Modul und im Lehramt als willkommene Übung für philosophische Bildungssituationen.

WS 2022/2023

Bitte melden Sie sich bis zum 25. Juni 2022 verbindlich bei Dr. Ch. Klager für das Modul der Vermittlungskompetenz an und kommen Sie am: 1. Juli 2022 um 09:15 Uhr in den HS 218 (Hauptgebäude) zur Vorbesprechung. Das Vorbereitungsseminar "Präsentieren, Moderieren, Visualisieren" findet vom 26. bis 29. September 2022 von jeweils 09:00 bis 15:00 Uhr statt.

 

Prüfungshinweise - Examen Philosophiedidaktik

Die Examensprüfungen in der Philosophiedidaktik erfolgen nach einer Anmeldung beim Prüfungsamt und bei den beiden Prüfern. Für die mündliche Prüfung gelten die folgenden Modi: Zwei Wunschthemen der Philosophiedidaktik werden nach individuellem Interesse mit dem Prüfer vereinbart (Beispielthemen können Sie hier herunterladen); zu jedem Thema wird ein Thesenpapier mit zwei Thesen und sämtlicher gelesener Literatur verfasst und dem Prüfer spätestens eine Woche vor dem Prüfungstermin im PDF-Format zugesendet. Zu jedem Thema wird zudem eine didaktisch-methodisch relevante Anwendungssituation vorbereitet, die in der Prüfung besprochen wird (z. B.: Arbeitsblatt, Aufgabenstellungen, Bildbeispiele, Gedankenexperimente, Textauszüge, Musikbeispiele etc.). Von beiden Themen wird eines ausgewählt, das zum Hauptgegenstand der Prüfung wird. Darüber hinaus werden das zweite Thema und weitere theoretische und anwendungsbezogene fachdidaktische Fragen und Probleme am Rande diskutiert. Eine Übersicht über Mindeststandards der Prüfung können Sie hier herunterladen.

Konsultation

Am 21. Januar 2022 fand von 15:15 - 16:45 Uhr online über Zoom eine Konsultation zu den Staatsprüfungen im Fach Philosophie und in der Fachdidaktik der Philosophie statt, in der wesentliche Anforderungen und der Ablauf der mündlichen Prüfungen im 1. Staatsexamen besprochen wurden.

Die nächste Veranstaltung dieser Art ist für den Januar 2023 geplant.

Methodenüberlebenskoffer (MÜK)

Der Methodenüberlebenskoffer (MÜK) wurde in den Jahren 2007-2019 von Studierenden der Vermittlungskompetenz und Philosophiefachdidaktik zusammengestellt und erarbeitet. Der MÜK umfasst grundlegende, methodische Überlebenstipps für das wissenschaftliche Arbeiten an der Universität. Die 20-teilige Grundausrüstung richtet sich an alle Student*innen der Philosophie und soll den Start in das Studium erleichtern. Der MÜK versteht sich prozessorientiert und erlaubt individuelle Ergänzungen. Die zusammengefassten Hinweise sind jedoch – gerade in Bezug auf Formalia von Hausarbeiten oder Essays und das Zitieren – für das Studium der Philosophie als wichtig anzusehen. Diese Sammlung ersetzt nicht das Nachfragen und Nachdenken; wenn Formalia oder Methoden unklar erscheinen, sollten Dozent*innen und Tutor*innen um Rat gefragt werden. Der MÜK kann hier heruntergeladen werden.

Fachverband Philosophie M-V

Der Fachverband Philosophie e. V. vertritt auch in Mecklenburg-Vorpommern die Interessen der Philosophielehrerinnen und -lehrer. Hier kommen sie zu seiner Homepage.

Archiv: Philosophieren-mit-Kindern-Tagung 2019

Philosophieren mit Kindern in der Primar- und Orientierungsstufe

Rostock, 20./21. September 2019

Was haben Hawaii und Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam? Gesucht ist nicht das weite Meer und der fantastische Strand… beide eint ein traditionsreiches und flächendeckendes Philosophieren mit Kindern ab der ersten Klassenstufe und die damit verbundenen Erfahrungen. Seit 1996 ist das Philosophieren mit Kindern ab der Grundschule in Mecklenburg-Vorpommern nun fest etabliert und damit in der bundesdeutschen Bildungspolitik einzigartig. Aber was bedeutet das?

Zur Bestandsaufnahme und Diskussion lud die Philosophieren-mit-Kindern-Tagung am 20. und 21. September 2019 an die Universität Rostock ein. Organisiert vom Institut für Philosophie und dem Fachverband Philosophie e.V. in Mecklenburg-Vorpommern, boten die beiden Tage Einblicke in aktuelle internationale Forschungsergebnisse zum Philosophieren mit Kindern, riefen zur Diskussion über Fachinhalte und Methoden auf und lenkten den Blick auf alle Bundesländer, die seit einigen Jahren ebenfalls entschlossen sind, das Philosophieren mit Kindern im Primarbereich zu verstetigen. Die Tagung bot neben 60-minütigen fachdidaktischen Vorträgen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland und der Schweiz auch 90-minütige Praxisworkshops zu Themen und Methoden des Philosophieren ausgewählter Expertinnen und Experten. Das Programm ist hier online.

Archiv: Philosophieren in der Kinderuni

Quelle: Ostseezeitung vom 24. Mai 2018

Archiv: Schulwettbewerbe für Philosophie

Am Institut für Philosophie finden regelmäßig Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler im Fach Philosophie statt. Von 2009 bis 2012 erfolgte unter der Leitung von Dr. Christian Klager ein vierteiliger Literaturwettbewerb mit großer Resonanz an Schulen in Mecklenburg-Vorpommern. Bewerben konnten sich Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9/10 und 11/12 mit selbst verfassten literarischen Texten zu philosophischen Themen. Folgende Themen wurden ausgeschrieben:

  • 2009 „Was wird der Mensch?“
  • 2010 „Wozu streben?
  • 2011 „Was ist wirklich wirklich?“
  • 2012 „Was würde ich tun, wenn ich mich unsichtbar machen könnte?“

In den vier Jahren erfolgten einige hundert Einsendungen, die in einer Prämierung der besten Arbeiten in vier Lesungen in der Hansestadt Rostock mündeten. Im Peter-Weiß-Haus und in der Stadtbibliothek präsentierten die jungen Autorinnen und Autoren ihre vielseitigen Texte einem sehr interessierten Publikum.

 

Im Jahr 2017 gab es einen Kunstwettbewerb. Nähere Informationen zum Verlauf können Sie auf der Homepage der Studierenden erhalten, die diesen mit Dr. Christian Klager zusammen organisiert haben: http://philosophie-kunst.blogspot.de/

Kernfrage des Kunstwettbewerbs war "Kann Kunst philosophisch sein?". Dazu waren alle Schülerinnen und Schüler aller Schularten in Mecklenburg-Vorpommern eingeladen, ihre Antwort in Form von Gemälden, Zeichnungen, Radierungen, Plastiken oder Collagen einzusenden. Unter den vielen Beiträgen kürte eine Jury zehn ausgezeichnete Arbeiten, die zusammen mit zwanzig weiteren Exponaten im Rathaus der Hansestadt Rostock ausgestellt wurden. Diese Ausstellung ist noch bis zum 26. Januar 2018 in der Rathaushalle für Sie zu sehen.