MSGA II/3.2

Vorlesungen, Vorträge und Fragmente zur Ethik

 

Wird zur Zeit erarbeitet durch Friederike Tomm.

 

In diesem Band sind die nachgelassenen Schriften Moritz Schlicks zur Ethik gesammelt, ediert und kommentiert. Die Beschäftigung mit ethischen Fragen war für Schlick während seines gesamten Lebens von hoher Relevanz, daher sind in diesem Band Schriften aus vier Jahrzehnten versammelt, die die Entwicklungen in seinem ethischen Denken veranschaulichen. Sie beginnen mit Vorarbeiten zu der „Lebensweisheit“ (einem seiner ethischen Hauptwerke, welches bereits in MSGA I/3 erschienen ist), so etwa „Das Glück“, welches der gerade 16-jährige Schlick 1898 verfasste. Im Laufe seiner akademischen Laufbahn in Rostock, Kiel und Wien hielt Schlick immer wieder Vorlesungen und Vorträge zu ethischen Themen. Herausstechend sind hier sicherlich „Über Ästhetik und Ethik“, eine von sehr wenigen Schriften Schlicks zur Ästhetik, weiterhin die Dokumente zur Vorlesung „Ethik und Kulturphilosophie“ vom Wintersemester 1935/6 in Wien. Letzere legen nahe, dass Schlick eine Reihe von Publikationen plante, in denen er eine späte, systematische Darstellung seiner Philosophie entwickeln wollte. In dieser sind Ethik und Kulturphilosophie Teile eines zusammenhängenden Ganzen, neben der Geschichte der Philosophie, Logik, Naturphilosophie und Erkenntnistheorie.